Antolin
Auf die Frage: „Was lernt man in der Schule?“
würden wohl die meisten Menschen antworten:
„Lesen, Schreiben und Rechnen.“
Und tatsächlich ist es so, dass eine der wichtigsten Aufgaben der Schule darin besteht, Kindern das Lesen beizubringen. Denn nur wer Lesen kann, kann sich intensiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen, berufliche Ziele erreichen und Wünsche verwirklichen.
Neben dem Textverständnis soll die Lesefreude maßgeblich vermittelt und bestärkt werden. Es ist jedoch bekannt, dass die Lesefreude von der Kindergartenzeit bis zum Schulabschluss abnimmt und so stellt sich die Frage, wie Kinder und Jugendliche als begeisterte Leser aufwachsen können.
Das Internetprogramm „Antolin“, das wir seit einigen Jahren intensiv an unserer Schule nutzen, motiviert Schülerinnen und Schüler nachhaltig zum Lesen.
Und das funktioniert so:
Jedes Kind bekommt ein passwortgeschütztes Lesekonto. Liest das Kind dann ein Buch und beantwortet anschließend im Internet dazu Fragen, bekommt es für jede richtige Antwort auf einem persönlichen Lesekonto Punkte gutgeschrieben. Die Kinder können jederzeit abrufen welche Bücher bei „Antolin“ registriert sind und online bearbeitet werden können. Unsere Klassenbüchereien sind zu über 90% mit Büchern bestückt, die bei „Antolin“ im Quiz getestet werden können und sind als solche markiert.
Die Internetadresse dieses Programms lautet: www.antolin.de.
Da „Antolin“ im Internet zu Hause ist, können die Kinder in der Schule aber auch zu Hause und unterwegs mit diesem Programm arbeiten und auch die Eltern können die Leseentwicklung mitverfolgen, indem sie sich von ihren Kinder im Lesekonto die erreichten Punkte zeigen lassen.
Auch Sie können durch Lob und Ermunterung zur Lesemotivation der Kinder beitragen.
- Feste und Geschenk-Anlässe gibt es viele im Jahr. Denken Sie bitte daran, neben vielem anderem auch Bücher zu schenken. Eine besondere Freude würden Sie Ihrem Kind wohl mit einem Buch machen, das bereits in der „Antolin“-Sammlung enthalten ist. Hierbei bereiten Sie nämlich mehrfach Freude: bei der Übergabe, beim Lesen selbst und bei der Beantwortung von Fragen in „Antolin“.
- Immer eine gute Idee ist es, mit Ihrem Kind eine Buchhandlung zu besuchen. Auch wir besuchen mit den Kindern die Stadtteilbücherei. Damit zeigen wir und Sie Ihr Interesse für Bücher – und Sie wissen ja: Vorbildwirkung ist stärker als jedes gesprochene Wort. Haben Sie schon einen Büchereiausweis?
- Sprechen Sie zu Hause über Bücher, so oft es möglich ist und lesen Sie gemeinsam mit ihrem Kind. Das Thema Bücher sollte einen Raum bei Ihren Gesprächen zu Hause einnehmen. Auch hier wird Ihr Vorbild erfreuliche Wirkung haben. Vielleicht kennen Sie den schönen Spruch:
„Ein Haus ohne Bücher ist wie ein Garten ohne Blumen.“
Uns ist sehr wohl bewusst, dass positive Leseaktivität nie und nimmer über den Unterricht alleine zu erreichen ist darum danken wir Ihnen, auch im Namen Ihrer Kinder, für die Unterstützung bei der Leseförderung und Ihre Mitarbeit rund um das Leseprogramm „Antolin“.
